Mittwoch, 23. Dezember 2009

Weihnachten, Neues Jahr und neue Projekte 2010







Hallo Ihr Lieben


Hiermit wünschen wir Euch allen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wir bedanken uns für Eure wunderbare Unterstützung und all die Mühen, die ihr Euch 2009 für „Helep for Children“ gemacht habt.


Ihr kennt uns ja gut genug, dass Ihr bestimmt wisst, dass es

für uns und „Helep for Children“ auch 2010 weitergehen wird!!!

Wir stecken bereits mitten in der Planung und hoffen, dass wir unser aller Erfolg und das Positive aus 2009 weiterführen können.


Diesmal wird es um Projekte in Deutschland gehen. Bei der Suche sind wir dankbar für jede Hilfe, Anregung und Idee in Richtung Projektauswahl.


Ihr könnt Robert unter mail@robertlaupert.de und Niels unter niels.stoeber@gmail.com erreichen.


Vielen Dank!


Bis bald,


Robert und Niels





Samstag, 31. Oktober 2009

"Lets Talk" Produktion gestartet...








Hey Ihr!

Auf den Bildern seht ihr Lars (meinen Nachfolger im Youth Outreach Programme), Kate, Fideline und Kelly bei der Zusammenstellung/ Koordination der ersten Ausgabe der "Lets Talk" Zeitschrift bzw. die Kinder in einigen der Grundschulen, die Artikel für die Zeitung schreiben. "Lets Talk" wurde vom helepforchildren Projekt mit ca. 620 000 CFA finanziert und wird im Laufe dieses Schuljahrs 8mal produziert werden. Durch die Zeitschrift, die an Grundschulen im Nordwesten Kameruns verteilt wird, können Kinder im Alter von 9-12 Jahren Informationen über Sexualität, Pubertät und Gesundheit (HIV und AIDS, Malaria, TB) erhalten.

Wir sind froh, dass es mit der Produktion geklappt hat und dass wir euch diese Bilder zukommen lassen können.

Beste Grüße,

Niels und Robert

Donnerstag, 8. Oktober 2009

UAC - Wasserleitung - Bilder





Hier sind endlich die lang ersehnten Bilder von der Wasserleitung in Buea=)

Donnerstag, 17. September 2009

yes, we can!

Hi Ihr Alle,

Das Projekt läuft und läuft und alles ist super. Gestern habe ich die Nachricht von Jannik (Buea, UAC) erhalten, dass die Wasserleitung für die Schule gebaut wurde!!!
UNGLAUBLICH. Mit dem Spendengeld aus dem Konzert wurde die Wasserleitung noch rechtzeitig zum Schulbeginn fertiggestellt. Schüler, Lehrer und Eltern sind anscheinend richtig glücklich darüber, weil es endlich fließend Wasser zur Essenszubereitung, als Trinkwasser und zum Putzen in der Schule gibt.

DANKE an dieser Stelle nochmals allen Spendern und Interessierten!

Nähere Informationen und Bilder folgen in den nächsten Tagen...
Liebe Grüße aus Gießen,
Niels

Donnerstag, 13. August 2009

Let's Talk now!

Baham ist eine Sache, Bamenda eine ganz andere.

Zusammen mit meiner Organisation möchte ich mit den Spendengeldern die Produktion des monatlichen Magazins "Let's Talk" (wieder) ankurbeln. Das Magazin wurde schon einmal vom Youth Outreach Programme von 2005 bis 2007 produziert und in insgesamt 4 Regionen Kameruns verteilt (auf Französisch und Englisch). Leider gingen vor 2 Jahren die Gelder aus und die Produktion musste eingestellt werden.
Themen wie Sexualität (vor allem HIV und AIDS) und Pubertät, die weiterhin Tabuthemen in der kamerunischen Gesellschaft und vor allem in den Familien zu Hause sind, werden durch "Let's Talk" offen zur Diskussion gestellt und Informationen über HIV oder Menstruation (um nur Beispiele zu nennen) frei zugänglich für Grundschulkinder zwischen 8 - 12 Jahren. Die Mittel des Konzerts für dieses Projekt betragen ca. 620 000 CFA (umgerechnet knapp 960 €) und tragen die Produktions- und Verteilungskosten für 9 Monate, also ein ganzes Schuljahr, in dem das Magazin monatlich an rund 10 Grundschulen des Nordwestens und an weiteren 10 Grundschulen des ebenfalls englischsprachigen Südwestens verteilt wird.
Verknüpft mit dem "Live Safe Play Safe" Projekt, in dessen Rahmen ich fast 9 Monate in Grundschulen Sexualkundeunterricht geleitet habe, kamen wir gestern mit einer Liste der zu behandelten Themen heraus. Hier die vorläufige (Änderungen sind noch möglich) "List of Content":
1. Caring for the Body (Körper und Körperpflege)
2. Malaria and TB (Malaria und Tuberkolose)
3. Puberty (Pubertät)
4. Menstruation and Wet Dreams (Menstruation und feuchte Träume)
5. HIV and AIDS I (Transmission and Prevention)(Übertragung und Prevention)
6. HIV and AIDS II (Stigmatisation and Living with AIDS) (Stigmatisierung und Leben mit AIDS)
7. Teenage Pregnancy (Schwangerschaft im Teenager Alter)
8. Decision Making and Drug Abuse(Entscheidungen und Drogenmissbrauch)
9. Gender and Sex Roles (Gender und Sexrollen)

Wir planen das Magazin im Oktober das erste Mal zu drucken und verantwortlich werden in erster Linie die Freiwilligen des Youth Outreach Programmes sein, die auch für das "Live Safe Play Safe" Projekt arbeiten, da sie in der Domäne "Fachkräfte" sind.
Weiterhin werden diese durch den neuen DED Freiwilligen, der mich ablöst, unterstützt und somit der Kontakt zu Deutschland aufrechterhalten.

Wie oben schon erwähnt kann das Spendengeld des Konzerts die Produktionskosten "nur" für ein Schuljahr tragen, daher habe ich lange überlegt, wie wir das Projekt nachhaltiger gestalten könnnen. Lea, die DED Freiwillige in Buea, hatte dann die geniale Idee doch nach Unterstützern in deutschen Lokalzeitungen zu suchen. Daraufhin habe ich mit Melinda, der australischen VSO (Volunteer Service Overseas) Freiwilligen in meiner Organisation, eine Informationsbroschüre über "Let's Talk" in Deutsch und Englisch entwickelt, die ich nun der Gießener Allgemeinen zukommen lassen habe. Noch warte ich auf eine Antwort, aber es wäre ein großer Schritt hin zu der erwünschten Nachhaltigkeit des "Let's Talk" Magazins.

So das waren die Neuigkeiten aus Bamenda. Bilder werden auch noch folgen. Unterstützung ist also immer noch gefragt hinsichtlich der Projekte, aber die unglaubliche Summe aus dem Spendenkonzert hilft doch allen vier Projekten immens diese voranzutreiben und zu unterstützen. Vielen Dank also nochmals an dieser Stelle allen Spendern und Helfern!

Bis demnächst,

Niels

Schweinezucht!

Hey Ihr Alle!

Nachdem ich Limbe und Buea besucht habe konzentrierte ich mich auf die anderen zwei Projekte, die wir mit dem Konzert unterstützen wollen. Das Eine ist eine "Income Generating Activity" im Zentrum für Kinder mit Behinderung in Baham, wo Nico arbeitet. Das Andere ist ein monatliches Magazin "Let's Talk" zu Themen wie Sexualität und Pubertät für Grundschulkinder im Alter von 8 - 12 Jahren, das ich mit Hilfe meiner Organisation, dem "Youth Outreach Programme" (YOP) produzieren möchte.

In Baham hat Nico nun die letzten Wochen mit einigen Mitarbeitern des Zentrums einen Plan aufgestellt, um die zentrumseigene Schweinezucht wieder aufleben und erweitern zu lassen. Mit den Mitteln des Konzerts (500 000 CFA = ca. 760 €) wird die Schweinezucht um einige Schweine vergrößert und die Futterversorgung nachhaltig garantiert werden. Die Zucht soll erstens das Zentrum selbst mit frischem Schweinefleisch versorgen, was maßgeblich zur Verbesserung der Nahrungsqualität für die Kinder beitragen würde. Zweitens sollen Schweine verkauft werden, um den daraus resultierenden Gewinn zur Verbesserung des Zentrums in Sachen der Gesundheits- und Nahrungsversorgung zu nutzen. Weiterhin plant Nico eine seiner Schülerinnen in einer Sekretärsausbildung zu unterstützen, die umgerechnet rund 50 € kostet. Mit dieser Ausbildung würde sie zunächst für das Zentrum arbeiten, um sich dann als ausgebildete Sekretärin einen "richtigen" Job zu suchen, der ihr hilft trotz ihrer Körperbehinderung finanziell unabhängig zu werden.

Bilder der Schweinezucht werden demnächst auf diesem Blog folgen, damit ihr auch alle mit eigenen Augen seht, was in Baham vor sich geht.

Montag, 10. August 2009

UAC und das Wasser...

Die Grundschule von UAC

Unten koennt ihr einen kleinen Eindruck bekommen, wie der Schulalltag in der Grundschule von UAC (“United Action for Children”) in Buea aussieht. Vor allem die fehlende Wasserversorgung kostet Zeit, Geld und Energie (auch der Kinder, wie man unten sieht…).

Die Wasserversorgung mit dem Bus

Blick auf die Schule

Die Jungen muessen mit anpacken...

Donnerstag, 6. August 2009

Sonntags Matinée im Kino Traumstern am 11.Oktober

Jeder der noch einmal den Film über unsere Projekte sehen möchte, sollte sich den 11. Oktober, einen Sonntag morgen freihalten.
Nähere Informationen in Kürze!

Robert und Niels

Limbe II

Unten seht ihr die Pilzzucht des "St Valentine" Waisenhaus, in der insgesamt im Laufe des Jahres ca. 120 kg Pilze gezüchtet werden sollen. Ich war sehr beeindruckt von der Technik, die Pilze zu züchten, als ich mit Janna das Waisenhaus besuchte.



Limbe, die Waisenhäuser

Die Schneckenfarm im "Save the Children Alliance" Waisenhaus in Limbe. In den Reifen werden die Schnecken gezüchtet, bis sie für den Verkauf bereit sind. Mit Janna begutachte ich die selbstgebaute Anlage.






Freitag, 31. Juli 2009

...mit der Wasserleitung in Buea?

Da ich schon in Buea war fuhr ich gleich bei UAC, Jannik und Lea vorbei, um zu schauen wie es bei Ihnen läuft. In Buea hatten wir geplant eine Wasserleitung für die Schule der NGO (United Action for Children) bauen zu lassen, da die Schule noch immer ohne fließend Wasser ist.
Mit 500 000 CFA wollen wir das "Wasserprojekt" unterstützen. Im Gespräch mit Jannik erzählt er mir von den Problemen, die UAC mit dem Bau der Wasserleitung hat. Die Gesamtkosten der Wasserleitung belaufen sich auf ca. 2 Mio. CFA (3000 Euro), was unseren Beitrag von 500 000 CFA weit übersteigt. Jannik möchte nun versuchen weitere Spenden zusammenzubekommen, um den Bau der Wasserleitung möglich zu machen.
"Jeden Tag müssen ca. 60 Container Wasser mit dem Bus 3-4 km zur Schule gefahren werden", erzählt er mir im Gespräch. "Das kostet Benzin und somit wichtiges Geld und Zeit, die die Kinder, welche mithelfen auszuladen, mit der Wasserversorgung verlieren", so Jannik.
Eine Wasserleitung würde der Schule nachhaltig enorm helfen, auch wirtschaftlich und die Nahrungs- und Trinkwasserversorgung deutlich verbessern und dauerhaft garantieren.
Leider sind im Moment Ferien und ich kann mir kein eigenes Bild vom Schulalltag machen, ein paar Bilder kann ich machen. Das Gespräch mit Jannik war informativ, aber auch etwas beängstigend, da noch immer nicht genug Gelder zusammengekommen sind, um die Wasserleitung zu bauen.
Jede weitere Spenden für das "helepforchildren" Projekt wird nun in dieses Projekt fließen, um es am Ende doch noch möglich zu machen. Es wäre toll, wenn es klappen würde!!

...im Waisenhaus in Buea?

Am Dienstag besuche ich das "St Valentines" Waisenhaus in Buea am Fuße des Mount Cameroon (dem höchsten Bergs West- und Zentralafrikas). Auch hier war ich schon im Februar auf meiner Filmtour und ich freue mich bekannte Gesichter wiederzusehen.
Janna und ihre Organisation LUKMEF haben hier zusammen mit dem Waisenhaus eine Pilzzucht aufgebaut. Das System der Finanzierung ist das Gleiche wie im Waisenhaus in Limbe auch mit dem kleinen Unterschied, dass das Waisenhaus hier ca. 60 % an das Kreditkonto alle 3 Monate zurückzahlen muss und ganze 40 % für sich selbst behalten kann. Nach 12 Monaten sollte das Geld komplett zurückgezahlt sein.
Divine, der Verantwortliche für die Pilzzucht des Waisenhauses, führt Janna und mich herum und erklärt mir warum das "St Valentines" Waisenhaus eine Pilzzucht aufgebaut hat. "Wir hatten schon einmal eine Pilzzucht und die war sehr erfolgreich. Ich bin gelernter Züchter und kann das nun hier weitermachen und dem Waisenhaus damit helfen", erzählt er mir auf Nachfrage. Er macht durchaus einen sehr professionellen Eindruck und erklärt mir und Janna, dass die Pilze in Säcken (die ich mit eigenen Augen bewundern kann) gezüchtet werden, aus denen sie nach einigen Wochen herauswachsen. Nach ca. 3 Monaten kann das erste Mal geerntet werden, ca. 2kg Pilze pro Sack. Mit 59 Säcken will das Waisenhaus jetzt starten, um dann in einer Woche weitere ca. 60 Säcke aufzuhängen. Pilze in Kamerun sind sehr begehrt, da sie nicht in Riesenmengen angebaut werden (können). Sie sind rar und damit auch ertragreich, wenn die Zucht gut läuft. Probleme sind "die so schwer zu erlangenen Samen in Kamerun" und "die relativ kleine Auswahl an verschiedenen Pilzsorten", was den Verkauf abschwächt, wie uns Divine erzählt. Er ist aber überzeugt davon, dass auch diese Pilzzucht wieder sehr gut läuft.
Auch im St Valentine Waisenhaus sollen erwirtschaftete Gelder für Gesundheit, Bildung und Nahrung ausgegeben werden. Ich bin beeindruckt von der Pilzzucht, habe so etwas noch nie vorher gesehen und bin überzeugt davon dass Divine einen sehr guten Job macht. Er wirkt ehrlich und wie ein echter Experte. Auch Janna erzählt mir später, dass sie ein "sehr gutes Gefühl" im St Valentines Waisenhaus hat.
Und mal wieder verlasse ich zufrieden dieses Waisenhaus, das einen sehr guten Job macht. Das Geld ist dort sehr gut angelegt...

Was ist eigentlich los?...

Hey Ihr!

Die letzten 4 Tage war ich mal wieder unterwegs und habe die Projekte in Buea und Limbe besucht.
Zusammen mit Janna besuchte ich Montag und Dienstag die beiden Waisenhäuser, die ich schon im Februar besucht habe und welche in meinem Film vorgestellt werden. Eine kleine Tour durch die Waisenhäuser gab mir Einblicke in die "Income Generating Activities", die Janna mit ihrer Organisation LUKMEF in den Waisenhäusern initiiert hat und auch durch das Konzert unterstützt werden.
Diese "Income Generating Activities" sind in einem Waisenhaus eine Schneckenfarm und im anderen eine Pilzzucht. Durch die Zucht sollen Schnecken bzw. Pilze entweder zum Eigengebrauch oder zum Verkauf genutzt werden und das dadurch gesammelte Geld in die Verbesserung der Gesundheits-, Nahrungs- und Bildungsversorgung fließen. Das System ist folgendes:
Die Waisenhäuser bekommen Geld von LUKMEF (und vom Konzert), um eine solche "Income Generating Activity" zu starten. Dann wird diese aufgebaut mit dem Geld und die Schnecken bzw. Pilze gezüchtet. Nach ungefähr 3 Monaten kann das erste mal "geerntet" (wenn man das bei Schnecken so nennen kann) und somit auch der erste Ertrag eingebracht werden. Dieser fließt zu 70 Prozent in das "Kreditkonto" (denn die Waisenhäuser müssen das Geld zurückzahlen wie einen Kredit) und 30 Prozent direkt ans Waisenhaus (im Falle der Schneckenzucht, bei der Pilzzucht sind es Nach ca. 12 Monaten sollte das Waisenhaus den Kredit komplett zurückgezahlt haben, kann weitere Erträge nun zu 100 % für sich beanspruchen und zusätzlich einen neuen Kredit für weitere "Income Generating Activities" beantragen. Falls die "Income Generating Activity" nicht funktioniert oder zu ertraglos ist muss das Waisenhaus den Kredit trotzdem zurückzahlen, so wird sichergestellt, dass das Geld auch wirklich für diesen Zweck genutzt wird.

Als erstes besuchte ich das "Save the Children Alliance" Waisenhaus in Limbe. Dort wurde eine Schneckenfarm installiert. Im Gespräch mit Janna wird klar warum gerade Schnecken dort angebaut werden. "Für Schnecken gibt es eine hohe Nachfrage hier im Südwesten Kameruns. Sie gelten als Delikatesse und werden entweder gegrillt oder "frisch" verkauft." Während meines Aufenthaltes im Südwesten kann ich mir davon wirklich ein eigenes Bild machen, überall verkaufen kleine Kinder oder auch Erwachsene gegrillte Schneckenspießen. Was für uns aus Deutschland vielleicht etwas komisch ist ist hier heißbegehrt, sodass mir eine Schneckenfarm auch sehr plausibel vorkommt.
In einem (auch von Janna mit) selbstgebauten Gartenhaus stehen 20 Reifenstapel à 4 Reifen aufeinander in denen die Schnecken leben und sich vermehren sollen. Abgedeckt mit Maschendraht und Steinen wird auch sichergestellt, dass die Schnecken nicht flüchten. Janna erzählt mir, dass dies die "besondere Form der Schneckenzucht" darstellt, da sie im Vergleich zu z.B. Holzkästen statt Reifen die weitaus billigere und ertragreichere Variante ist. Die Schnecken leben von altem Obst, was die Versorgung fast kostenneutral macht.
Nach 3 Monaten werden die ersten Schnecken verkauft und zu diesem Zeitpunkt sollten dann auch kleinere herangewachsen sein für den nächsten Verkauf, so erhält sich die Schneckenzucht selber.
Nach Jannas Informationen belaufen sich die Gesamtkosten auf 300 000 CFA, die nach erfolgreichem "Income Generating" nach ca. 12 Monaten vom Waisenhaus abbezahlt sein sollten.
Janna organisierte diese Schneckenzucht zusammen mit einer lokalen Expertin für Schneckenzucht und ich bin schon beeindruckt, dass Schneckenzüchten so einen großen Unterschied machen kann für ein Waisenhaus mit ca. 20 Kindern. Der Ertrag aus der Zucht fließt gemäß der von Janna ausgearbeiteten Richtlinien für die Waisenhäuser in Gesundheits- und Nahrungsversorgung, sowie Kleidung und essenzielle Schulmaterialien.
Ich bin froh, dass wir das "Waisenhausprojekt" von Janna unterstützen mit unserem Konzert...

Montag, 13. Juli 2009

Von Income Generating und Rattenzüchtern...

Hey Ihr Alle!

Also ich hoffe ihr habt die aktuelle Entwicklung nun mitverfolgen können durch den Blog. Das Meeting am Freitag war ein großer Erfolg und hat uns den Weg geebnet die unglaubliche Spendenmenge sinnvoll nutzen zu können.

Da einige mich fragten, was denn jetzt mit Boris geworden ist, der im Film vorgestellt wurde und dessen Schulgebühren für ein spezielles Gehörloseninternat von den Spenden bezahlt werden sollten, wollte ich auch in dem Fall Klarheit schaffen. Nico, der mit Boris in dem Zentrum für Kinder mit Behinderung in Baham arbeitet, kam auf die Idee die Spendengelder doch für eine "Income Generating" Aktivität zu benutzen. Das heißt, dass von dem Geld zum Beispiel eine Hühnerzucht gebaut werden kann, die dann zur Finanzierung des Zentrums beiträgt und die Nahrungsversorgung garantiert. Trotzdem wollen wir Boris unterstützen und dank des Konzerts konnten wir einen Spenderkreis aufbauen, der sich um die Einschulung von Boris im Internat kümmert. Also das nenn ich mal doppelte Spendeneffizienz!

Weiterhin fragten mich Leute, was denn genau mit "Rattenzucht" gemeint sei. Bei uns sehr verpönt gelten Ratten hier als essbare Tiere, was sie auch wirklich sind. Man darf sich in dem Fall keine dreckige Straßenratte vorstellen, sondern eine große Feldratte. Eine Rattenzucht funktioniert also genau wie eine Hühnerzucht...

Heute werde ich mich mit meinem Chef, Mr Omer Songwe, zusammensetzen und die Produktion der Zeitung "Let's Talk" durchsprechen, ich hoffe sehr, dass alles so klappt, wie wir uns das vorstellen.

Auch am Freitag beim Meeting konnte ich mal wieder feststellen, wie unglaublich die Summe von 3400 € ist (2,2 Mio. CFA) und wieviel wir damit machen können (immerhin unterstützen wir 2 Waisenhäuser, ein Zentrum für Kinder mit Behinderung, eine ganze Schule und die Produktion einer Zeitung für hunderte von Kindern...) Also nochmals Danke!!

Weiteres wird es die nächsten Tage und Wochen geben.

Beste Grüße aus Kamerun,

Niels

Sonntag, 12. Juli 2009

Meeting, 10.07.2009, Bamenda




Jannik und Lea (UAC, Buea)

Janna und Nico

Seriöse Meetingleitung im Büro in Bamenda

Samstag, 11. Juli 2009

Meeting zur Spendennutzung

Hey Ihr Alle!

Endlich haben wir uns zusammengesetzt, Jannik, Lea, Nico, Janna und ich, um über die weitere Vrogehensweise und die Nutzung der Spenden zu diskutieren. Die 4 Freiwilligen kamen gestern extra für dieses Meeting einen weiten Weg (bis zu 7 Stunden Fahrt) nach Bamenda.

Gestern morgen 10 Uhr kamerunischer Zeit (also bei euch in Deutschland 11 Uhr) kamen wir zusammen, um uns zunächst den Dokumentarfilm in kompletter Länge anzuschauen.

Nach dem Film begannen wir ausgearbeitete Verträge für die Freiwilligen und die jeweiligen Partnerorganisationen (in denen die Freiwilligen arbeiten) zu besprechen und zu verfeinern. Nach einer produktiven Diskussion kamen wir zu einem Kompromiss in beiden Verträgen, sodass diese nun nur noch unterschrieben werden müssen.
In diesen Verträgen geht es hauptsächlich um die Nutzung der Spenden und die Kontrolle, dass diese auch dort ankommen, wo es geplant wird.
Ich denke wir können mit den Verträgen sehr zufrieden sein, sie geben den Freiwilligen (fast) freie Verantwortung, beziehen aber auch die Partnerorganisationen in den Entscheidungsprozess, was letztendlich mit dem Geld gemacht werden soll mit ein. Abgesichert wird die Spendennutzung durch die im Vertrag festgelegte Kontrolle durch die Projektkoordinatoren Robert und mir selber.
Nach den Verträgen kamen wir zum spannenderen Teil des Meetings, der Besprechung der Nutzung.
Jeder stellte sein Projekt vor und wir diskutierten über weitere Investitionen und Ideen.
Hier die Ergebnisse hinsichtlich der Spendennutzung und was mit dem gespendeten Geld (sehr wahrscheinlich) gemacht wird:

Nico Recknagel, Baham, CFRASH
„Income generating“ mit Hühnerzucht bzw. Rattenzucht = ca. 450 000 CFA
Ausbildung zur Sekretäring für Vivian = ca. 50 000 CFA
GESAMT = ca. 500 000 CFA

Jannik Marten, Lea Newzella, Buea, UAC
„Wasserprojekt“, was insgesamt ca. 2 Mio. CFA kostet
Beitrag von 500 000 CFA = ca. 500 000 CFA


Niels Stöber, Bamenda, YOP
„Let's Talk“ Zeitung zu Pubertät, Lifeskills, HIV und Gender
Publikation für mind. ein halbes Jahr = ca. 500 000 CFA
Aufruf zu Sponsoring durch deutsche Zeitung

Janna Bieker, Limbe, LUKMEF
Waisenhausprojekt
„Income Generating“ für 2 Waisenhäuser
(Pilzzucht, Schneckenzucht, etc.) = ca. 600 000 CFA
Gesamtsumme = 2, 100, 000 CFA


Bleibt „Puffer“ von 123 000 CFA, die wir dafür nutzen können entstehende Mehrkosten zu decken oder ein Projekt speziell zu unterstützen, falls die Entwicklung der nächsten Wochen dafür Anlass gibt.


Ich denke wir alle können sehr zufrieden mit dem Meeting von gestern sein. Interessante und produktive Diskussionen halfen uns den Nutzen der Gelder sinnvoll zu planen, um in den nächsten Wochen auch praktisch die Gelder organisieren und nutzen zu können.

Hiermit möchte ich nochmals allen danken, die für diese wirklich super Sache gespendet haben, sei es in Form von direkten Spenden oder dem Konzertbesuch oder in verbaler Unterstützung. Weiterhin möchte ich danke sagen an Janna, Jannik, Lea und Nico, die extra für dieses Meeting heute nach Bamenda gekommen sind und damit wieder einmal ihr Engagement bewiesen haben.

Ein schönes Wochenende und bald gibt’s mehr!!

Niels in Bamenda

Dienstag, 23. Juni 2009

Informationen über die Spenden:


* 938,00 (im Vorfeld)

* 2482,00 (Veranstaltungsabend)

= 3420 EURO

haben wir jetzt für die Projekte! Vielen, vielen Dank an alle die uns unterstützen!
Alles weitere demnächst hier auf dem Blog! Vielen Dank auch an Signe Stöber für die Hilfe!

Niels und Robert

Dienstag, 16. Juni 2009

Das is ja der HAMMER! und weitere Planung...

Hey Ihr Lieben,

ich kann gar nicht aufhören danke zu sagen also nochmals DANKE an ALLE, die mitgeholfen, gespendet, gespielt, gemalt, fotografiert, moderiert, gespannt geschaut, geweint und gelacht haben!! =)

Nachdem Robert eine unglaubliche Leistung auf die Beine und mit der Organisation des Konzerts mich jetzt schon auf Lebenszeit in seine Schuld gestellt hat, bin nun ich in Kamerun wieder an der Reihe richtig aktiv zu werden und die Spenden und das tolle Engagement in Deutschland hier in die Tat umzusetzen. Zu diesem Zweck werde ich euch die nächsten Wochen und Monate über die weitere Entwicklung Bericht erstatten.

Das Geld ist nun da und es ist unglaublich viel, zwar haben wir noch keine genaue Summe, aber das, was wir schon sicher haben ist schon weit mehr als ich erwartet habe. Es wird wohl auf die 1,5 - 2 Mio. CFA (3000 Euro) hinauslaufen, was ungefähr um die 400 000 bis 500 000 CFA (650 - 800 Euro) für jedes Projekt bedeuten würde.

Um die weitere Entwicklung und die Verteilung und Nutzung der Gelder zu planen und abzusichern habe ich Meetings mit den anderen Freiwilligen, Janna, Jannik, Lea und Nico Anfang Juli geplant. In diesen Meetings werden wir einen endgültigen Vertrag ausarbeiten, der die Nutzung der Gelder für die richtigen Zwecke garantieren wird.
Am 10. Juli treffe ich mich so mit Jannik, Lea und Janna und am 17. Juli 2009 mit Nico hier in meinem Office in Bamenda. Die erste Version der Veträge sind schon ausgearbeitet und ich hoffe euch so bald wie möglich Neuigkeiten aus den Projekten berichten zu können.

Dankend sage ich für heute erstmal Goodbye und dann bis die Tage!

Euer Niels in Bamenda

Freitag, 12. Juni 2009

Niels und Robert sagen vielen, vielen Dank


Allen Besuchern des Konzerts und allen Menschen, die uns mit Spenden unterstützen


Den Helfern:
Janna, Lea, Jannik, Nico
Unseren Freunden und Familien, Barbara, Signe, Annette, Jochen, Sophie, Nora, Pina, Laura, Lorenz, Manu, Edgar, Hans, Sebastian, Tobi, Christian und dem ganzen restlichen Kinoteam + Restaurant Savanne, künstLich sowie der Presse für die Unterstützung,

Unseren Bands:
Samuel Harfst: Samuel, Matze + EXIT: Andi, Hannes, Felix, Patrick + Robert's Jungs: Jörg, Andreas, Manuel, Malte + Burkhard Mayer Quintett: Burkhard, Hans, Ben, Jojo, Christoph + Balladeire: Christine, HO. und Markus + Rokoko: Martin, Dominik, Andreas, Tobias, Felix

Unserer Künstlerin:
Dagmar Morgenstern aus Frankfurt

Unserem Moderator:
Kaweh Mansoori

Unserem Filmteam:
Rene Rössler, Lorenz

Unseren Fotografen:
Sven Wasserthal, Hanna Kuhn, Leonie Volkmann

Unseren Sponsoren am Konzert:
Musikhaus Heller (Technik+Spende), Rewe Lich (Musiker - Getränke), Druckerei Markesina (Flyer), RS-Druckservice Ltd. (Info Broschüre), Konzert Agentur 27 (Film), Café Sahne (Musikerverpflegung), Scarabée, Peter Tousek, Licher Naturkostecke, eck'Schuster, Designhaus, Dammann Augenoptik, Savanne, Die Goldschmiede, Pastau, Annarella, Körperkonzept, Stangs Restaurant Friedberg, Dipl. Ing Berchthold Büxel, Blumen Volz, Rudolf Jung

...und die vielen Anderen...

Presse zum Konzert: Giessener Anzeiger








Fotos:
Sven Wasserthal sven.wasserthal@web.de




Dienstag, 19. Mai 2009

DAS KONZERT - DIE BANDS

Cameroon's Future in Concert

10.Juni 19.00 Uhr - live im Kino Traumstern

Samuel Harfst
Exit
Rokoko
Balladeire
Burkhard Mayer Quintett
Robert Laupert Band
feat. Andreas Jamin


(!!Klicken Sie auf die Bands!!)

++ Specials ++ Weitere Künstler ++ Aftershow Party ++ Late Night Session ++ Live Art ++

Eintritt: 10 Euro


Dienstag, 12. Mai 2009

Was alles getan werden kann...

Hello and Bonjour liebe Leute,

zum heutigen Tage möchte ich euch mal Dinge auflisten, die mit euren Spenden realisiert werden könnten. Es sind nur Beispiele, die den Projekten helfen würden, aber ich glaub es ist ganz spannend mal zu wissen, was denn in der Realität aus dem gespendeten Geld wird am Ende.
Also, mit 10 € können:
- 30 "Let's Talk" Zeitungsexemplare produziert werden ("Let's Talk" ist die Zeitung, die ich gerne produzieren möchte zusammen mit meiner Organisation. In der Zeitschrift geht es um Pubertät und auch um Sexualität)

Mit 20 € kann/ können:
- in Limbe und Buea die Waisenhäuser mindestens ein Bett bauen lassen für die Kinder (damit diese nicht mehr zu zweit in einem schlafen müssen...)

- für die Schule in Buea neue Pflanzen gekauft werden

Mit 50 € kann/ können:
- ein Waisenkind in Buea oder Limbe mindestens ein halbes Jahr kostenlos gesundheitlich behandelt werden

- eine komplette Monatsausgabe "Let's Talk" produziert werden

- alle Kinder in Nicos Zentrum für Kinder mit Behinderung mindestens eine Woche lang essen

Mit 320 € kann:
- der gehörlose Boris ein Jahr lang ein spezielles Internat für gehörlose Kinder in Bafoussam besuchen

...so das waren einige Beispiele, was mit gespendetem Geld getan werden kann.
Ich hoffe es gibt euch ein wenig das Gefühl dafür, dass gespendetes Geld nicht nur irgendwo versiegt, sondern auch in der Realität etwas verändern kann, auch wenn Geld sicherlich nicht die wichtigste Zutat für Veränderung ist.

Bis dahin alles Beste aus Bamenda und wieder mal vielen vielen Dank für die lieben Spenden, die wieder neu reinkamen!!

Euer Niels

Mittwoch, 8. April 2009

Änderung, Änderung, Änderung

Hey Ihr!

Der Termin für das Konzert wurde vom 20. Mai auf den 10. Juni 2009 gelegt!!

Hoffe ihr kommt trotzdem noch alle, genauere Infos folgen noch..

Alles Beste aus Bamenda!

Niels

Montag, 30. März 2009

Der Termin steht!

Hey Ihr Alle!

Endlich, endlich, endlich steht der Termin für das Konzert in Lich!!

Während ich mich jetzt dem Druck ausgeliefert sehe, den Film bald mal fertigzustellen, könnt ihr euch der Vorfreude hingeben. =)

Das Konzert wird am Mittwoch, den 20. Mai in Lich stattfinden!

Genauere Wegangaben werden noch folgen, aber ich bin ziemlich froh, dass wir nun einen Termin haben, auf den wir uns freuen können!

Macht euch einen schönen Tag und eine schöne Woche und dann verbleibe ich mit den Worten
"Bis die Tage"

Euer Niels

Mittwoch, 18. März 2009

Ein erster Eindruck

Hey!

Wenn ihr auf "Play" drückt, könnt ihr euch ein Gespräch, das ich mit zwei Taxifahrern auf meiner Rundreise hatte anschauen.


Schauts euch einfach mal an, ist zwar auf Englisch, aber wenn mans versteht sehr interessant=)

Alles Beste aus Bamenda,
Niels

Montag, 2. März 2009

Die Reise und das Filmen III

Hey Ihr Alle!

Am Donnerstag ging es dann am Nachmittag von Limbe nach Buea, wo ich meine letzte Etappe absolvieren sollte. Buea ist die Hauptstadt der Südwest Region und hat ca. 100 000 Einwohner, darunter 12 000 Studenten. Die Stadt erstreckt sich auf einer Anhöhe die zu den Ausläufern des Kamerunbergs gehören, der größten Erhebung Westafrikas und der einzig noch aktive Vulkan in Kamerun.
Hier in Buea wird mir Gerald, ein guter Freund und Freiwilliger in meiner Organisation eine gute Hilfe sein mehr über die Stadt zu erfahren. Er ist hier 3 Jahre zur Universität gegangen und wird viel darüber zu berichten haben.
In Buea befindet sich die einzig englischsprachige Universität Kameruns und hat daher eine relativ hohe Studentendichte, was sich auch auf das Stadtbild auswirkt. Man trifft sehr viele Jugendliche und Studenten und allgemein ist die Stadt sehr lebendig. Ich will hier zwei ganz bestimmte Jugendliche treffen: Lea Newzella und Jannik Marten – beide DED-Freiwillige. Sie arbeiten bei UAC was soviel heißt wie „United Action for Children“, eine Organisation, die unter anderem einen Kindergarten und eine Grundschule betreibt und so die Misstände im kamerunischen Bildungssystem auszugleichen versucht. Außerdem bietet UAC Computerkurse an und bietet eine Art Berufsschule an, die Jugendliche nach der Schule besuchen können, um so ihre Chancen später einen Beruf ausüben zu können zu vergrößern. Das Alles wollte ich mir angucken.
Donnerstag Nachmittag, kurz nachdem ich angekommen war, ging ich gleich mit Jannik und Lea in ein Village in der Nähe von Buea, wo sie ihr „School on Wheels“ Projekt machen. Im Rahmen des „School on Wheels“ Projekts gehen die Freiwilligen der Organisation, zu denen zusätzlich zu Jannik und Lea noch 3 holländische Studentinnen und 1 Engländre gehören, in „abgelegenere“ Dörfer, wo die Versorgung mit Bildungseinrichtungen schwach ist, um einmal die Woche zusätzlichen Unterricht zu geben. Meistens einfach nur grundlegende Dinge, wie einfaches Rechnen und Schreiben, aber die Kinder genießen es, vor allem das Spielen, oder wie am Donnerstag, das Tanzen nach dem Pflichtprogramm. Lea und ich versuchten 9 Jährigen einfaches Addieren, Subtrahieren und Multiplizieren beizubringen. War interessant, aber meine Nerven waren an dem Nachmittag nicht die Besten, aber gut, daran gewöhnt man sich=)...
Freitag morgen gleich nach dem Frühstück war es dann Zeit für das erste Interview. Da Jannik und Lea jeden Morgen, Mittag und Abend bei ihrem Chef und dem Direktor der Organisation essen, konnten wir gleich nach dem Frühstück im selben Haus das Interview machen, um 8 Uhr morgens. Ich war schon mal frischer, aber nichtsdestotrotz war es ein gutes Gespräch. Danach gingen wir zu Jannik und Leas Haus und ich hatte ein Gespräch mit Jannik über seine Erfahrungen in Kamerun und die Arbeit hier, aber auch über seine Pläne für die Zukunft. Ich will ja jetzt nicht zu viel verraten, daher gleich zum nächsten Punkt. Nach den Interviews ging es für uns (also Gerald, Jannik, Lea und ich) in die Grundschule der Organisation, wo Jannik und Lea ein paarmal die Woche entweder Deutsch-, „Home economics“- oder Sportunterricht geben. Die Schule ist privat und wird somit über einerseits Spenden von internationalen Organisationen und andererseits über Schulgebühren finanziert. „Wir eröffneten eine Schule, weil das kamerunische Bildungssystem einfach zu lückenhaft ist. Es fehlt an Lehrern und Materialien und oftmals werden abgelegenere Gebiete nicht erfasst“, beschreibt der Direktor seine Motivation eine Schule zu eröffnen und das „School on Wheels“-Projekt auf die Beine zu stellen.
Ich gucke mir mit den anderen die Schule an, filme und besuche mehrere Klassen, bevor ich mich mit Lea in ein Spielhäusschen setze, um mit darüber zu reden, was denn mit möglichem gesammelten Geld gemacht werden könnte. „Die Schule hat immer noch kein fließendes Wasser, außerdem ist sie noch nicht fertig verputzt und gestrichen. Hierfür würde ich Spenden nehmen, einfach um die Schule sozusagen zu vollenden“, erzählt sie mir im Gespräch und sie fügt hinzu: „Vor allem das mit dem fließenden Wasser wäre enorm wichtig. Jedes Mal, wenn Wasser benötigt wird, was ja sehr oft vorkommt, vor allem, weil die Kinder mit Trinken und Essen versorgt werden müssen, muss der Fahrer mit dem Bus in die Stadt fahren und die Kinder müssen den Bus abladen, was unnötige Zeit in Anspruch nimmt und zusätzlich viel Geld kostet.“ Neben dem Wasserproblem würde Lea gerne mit den anderen Freiwilligen die Schule anstreichen und kinderfreundlich gestalten, wofür bis jetzt das Geld gefehlt hatte. Ich finde die Ambitionen klasse und stelle mir die Schule schön bunt vor, wenn ich das nächste Mal komme.
Nach dem Besuch in der Schule fahr ich mit Gerald in die Uni von Buea, der einzig englischsprachigen Universität in Kamerun, was die relativ hohe Zahl an Studenten (12 000) erklärt. Wir schlendern durch den schönen Eingangsbereich, ich nehme alles auf und bin beeindruckt zumindestens von der äußeren Erscheinung der Unigebäude. Der Campus ist schöner, als der in Gießen und das ist schon erstaunlich, da auch diese Uni staatlich finanziert wird, wo es in Kamerun doch oft Probleme in dieser Hinsicht gibt. Wir schauten uns einige Gebäude an, bevor wir uns auf ne Bank setzen konnten, um ein kleines Gespräch zu führen über Geralds Zeit in der Uni und das Studieren in Kamerun selbst. „Die Uni in Buea ist wohl die Beste in ganz Kamerun. Es ist aber auch schade, dass es nur eine englischsprachige Universität hier gibt, das verringert die Chancen der anglophonen Bevölkerung beträchtlich“, so Gerald im Gespräch mit mir.
Danach wechselten wir die Bank und redeten über Kamerun selbst und die Probleme, die es im Land gibt. Es war ziemlich interessant und ich bin froh so ein Gespräch geführt zu haben.
Am Nachmittag ging ich nochmal die gemachten Aufnahmen durch, bevor wir uns abends (also alle ausländischen Freiwilligen) eine schöne freie Zeit genehmigten.
In Buea war ich damit also fertig mit dem Filmen, doch Samstag morgen hieß es dann nochmal ein Waisenhaus besuchen für das Projekt von Janna. Das Waisenhaus liegt mitten in Buea, sodass wir morgens dorthin fuhren, bevor wir uns zurück auf den Weg nach Limbe machten, wo ich die Reise mit dem Weg zurück nach Bamenda am Sonntag beendete.
Das war meine Reise, es ging verdammt schnell um, es war schön und ziemlich lehrreich und interessant. Ich bekam Einblicke in die Arbeit von Nico, Janna, Lea und Jannik, die ich so vorher nicht hatte und ich konnte deren Alltagsleben lernen nachzuvollziehen. Das find ich verdammt wichtig, neben der Tatsache, dass ich gute Filmaufnahmen machen konnte und hoffe, dass der Film ungefähr das wiedergibt, was ich erlebt und gesehen habe.
Nochmals vielen Dank an alle, die mich unterstützt haben nicht zuletzt danke an Janna, Nico, Jannik und Lea, die mir sehr geholfen haben zu filmen, indem sie ihre eigenen Ideen miteinbrachten.
Beste Grüße aus Bamenda, wo ich gestern angekommen bin!
Niels

Freitag, 27. Februar 2009

Die Reise und das Filmen II

Hey Ihr Alle!

Nach 6 Stunden Fahrt für 280 km (was mich mittlerweile nicht mehr wundert) bin ich Dienstag Nachmittag in Limbe angekommen, der zweiten Station meiner kleinen Reise, auf der ich die 3 Projekte, die außerhalb Bamendas liegen, filmen und so die Arbeit der Freiwilligen vor Ort dokumentieren möchte.
Am Dienstag morgen bin ich um 7 Uhr von Baham aufgebrochen, um mit dem Taxi zum Bafoussamer Busbahnhof zu fahren, von wo aus viele Busse nach Douala fahren. Wie so oft konnte ich mich vor Angeboten an Bussen kaum retten, die einem auch sehr direkt und aufdrängend angeboten werden. Mein Bus war ganz gut, leider musste ich auf der Fahrt erkennen, dass ich mir meinen Sitznachbarn nicht optimal ausgesucht hatte, nachdem sich sein kleines Kind auf meine Hose erbrochen hatte – naja that's life oder so. Von Douala musste ich dann in ein kleines sogenanntes „Buschtaxi“ umsteigen, das mich direkt nach Limbe bringen sollte. Die Fahrt war ruhig und ich hatte genug Zeit die schöne Landschaft auf der Strecke nach Limbe einzufangen.
Von meinen Erlebnissen in Baham motiviert wollte ich so schnell wie möglich anfangen mit dem Filmen in Limbe. Dort angekommen konnte ich mir gleich ein Bild von der Organisation machen, in der Janna arbeitet, eine DED-Freiwillige, die in der kleinen Organisation unter anderem das Waisenhausprojekt ausgearbeitet hatte, in dessen Rahmen wir 2 Waisenhäuser unterstützen wollen.
Ich konnte gute Aufnahmen des Büros machen, bevor ich mich dazu entschloss noch ein wenig die Stadt und den Verkehr einzufangen, bevor ich für den Tag Schluss machte. Auf der Straße kam ich spontan ins Gespräch mit zwei Taxifahrern, die mir ein wenig aus ihrem Leben erzählten. Mit einem Gehalt von 2000 CFA (umgerechnet 3,50 Euro) müssen sie, nach ihren Angaben, all ihre Kosten abdecken – man merkt es sonst nicht so direkt, aber die Armut in Kamerun ist schon erschreckend, da sie durch die breite Masse der Bevölkerung geht, was mir im Gespräch mit den Beiden wieder klar vor Augen geführt wurde.
Am nächsten Morgen hatte ich die Gelegenheit mit dem Koordinator der Organisation LUKMEF (Martin Luther King jr. Memorial Foundation) zu sprechen. Das Interview verlief gut und ich bekam einen guten Einblick in die Organisation, in deren Ziele und Aktivitäten. LUKMEF ist eine kleine Nicht-Regierungsorganisation aus Limbe, die sich vorrangig auf die Friedens- und Demokratieförderung und die nachhaltige Entwicklung konzentriert, aber auch Workshops zur Gleichbehandlung der Frau anbietet und nebenbei noch Computerkurse zur Verfügung stellt. Mir wurde klar, dass es schwer ist, die Arbeit der Organisation in wenigen Schlagwörtern festzuhalten. LUKMEF arbeitet schon seit vielen Jahren auch mit internationalen Freiwilligen zusammen, wie zum Beispiel Janna eine ist oder ihre Mitbewohnerin Gene aus den USA ein Beispiel darstellt. „Die Arbeit mit internationalen Freiwilligen erweitert unseren Horizont immens. Viele Projekte, auch aktuelle, wurden und werden von internationalen Freiwilligen geplant und durchgeführt, wofür wir sehr dankbar sind. Außerdem trägt der Austausch mit Freiwilligen aus aller Welt zum Bauen von kulturellen Brücken bei“, so der Direktor im Gespräch mit mir.
Am Nachmittag fuhren Janna und ich zu einem Waisenhaus, das wir mit dem Konzert unterstützen wollen. Das „Save the Children Alliance“ - Waisenhaus in einem kleinen Vorort von Limbe beherbergt 23 Kinder zwischen 3 Monaten und 14 Jahren. Es hat eine eigene kleine Kapelle, Küche, Schlafräume und einen Mehrzweckraum, in dem auch Nachhilfestunden stattfinden. Das Waisenhaus empfand ich als sehr einladend, wir bekamen eine kleine Tour durch die Einrichtung und die Kinder sangen sogar für uns, was richtig schön war. Mir wurde aber auch bewusst, dass es dem Waisenhaus an Mitteln fehlt, um z. B. die Wohnbedingungen der Kinder zu verbessern, die sich bis heute ein Bett zu zweit teilen müssen.
Janna hat ein Waisenhausprojekt auf die Beine gestellt, das durch gesammelte Gelder aus Deutschland finanziert werden soll und den Waisenhäusern in verschiedenen Bereichen helfen soll. Die erste Phase wird die Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Kinder sein und die Verbesserung der Wohnbedingungen. So sollen alle Kinder im staatlichen Krankenhaus registriert werden, um eine bessere und zuverlässigere Behandlung möglich zu machen. Im „Save the Children Alliance“ - Waisenhaus soll darüber hinaus die Einrichtung verbessert werden, um eben die Lebensbedingungen der Kinder deutlich zu verbessern.
Im Gespräch mit der Direktorin des Waisenhauses wird deutlich, wo finanzielle Unterstützung, die vom Staat nicht gewährleistet wird, nötig ist. „Die Schlafräume sind viel zu klein. Wir planen unser Waisenhaus zu vergrößern, aber uns fehlen einfach die finanziellen Mittel“, erzählt die Direkorin Janna im Gespräch.
Mir wird deutlich, wie sinnvoll die Unterstützung des Waisenhauses wäre, wobei es wichtig ist, dass Janna und LUKMEF den Prozess in den Einrichtungen überwachen können.
Nach dem Besuch im Waisenhaus bereite ich schon meine Reise nach Buea vor, wo ich am nächsten Tag hinfahren werde. Das zweite Waisenhaus, das wir unterstützen wollen werden Janna und ich am Samstag morgen besuchen. Ich bin schon sehr gespannt, was uns dort vor Ort erwartet.

Seit Gestern bin ich also in Buea, wo ich Lea und Jannik, die zwei DED-Freiwilligen vor Ort, und ihre Organisation UAC (United Action for Children) besuchen werde. In diesem Rahmen werden wir die Grundschule der Organisation, in der beide Freiwilligen arbeiten, besuchen. Außerdem werde ich mit Gerald (dessen Reise und Beitrag zu diesem Film durch großzügige Spenden ermöglicht wurde. Vielen , vielen Dank hierfür nochmals!) die einzig englischsprachige Universität Kameruns besuchen, die mit 12 000 Studenten das Stadtbild Bueas prägt. Ich bin gespannt euch so schnell wie möglich neue Informationen über meine Reise zukommen zu lassen.

Vielen Dank nochmal an alle, die Robert und mich unterstützen. Einige der Spender, denen wir zu großem Dank verpflichtet sind, sind links auf diesem Blog aufgelistet.

Ich sag mal bis die Tage und wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

Niels

Donnerstag, 26. Februar 2009

Die Reise und das Filmen, Teil I

Hey Ihr Alle!
Am Samstag Nachmittag bin ich von Bamenda nach Baham aufgebrochen, um meine Tour zu beginnen, auf der ich eine kleine Dokumentation all der Projekte machen will, die wir mit dem Benefiz Konzert und darüber hinaus (durch diese Internetpräsenz und Email Verteiler) auf vielfältige Weise unterstützen möchten.
Die erste Station war also Baham, ein kleiner Ort mit ca. 4000 Einwohnern am Stadtrand von Bafoussam. Auch wenn ich „klein“ schreibe, heißt das nicht, dass Baham keine kilometerweite Ausdehnung aufweisen kann. Es ist unglaublich, wie weit sich Baham erstreckt, davon konnte ich mir selbst ein Bild machen.
In Baham arbeitet Nico Recknagel, genau wie ich DED-Freiwilliger und im September für ein Jahr in Kamerun angekommen. Seine Aufgaben übersteigen den Unterricht, den er morgens für einige Kinder hält um Vieles. Er ist eine Art Hausmeister und Verwalter zugleich, wenn der Direktor des Zentrums für Kinder und Jugendliche mit Behinderung mal gerade nicht da ist. Dieses Zentrum habe ich mir mal genauer angeschaut.
Am Samstag angekommen konnte ich den Rest des Wochenendes mir schon einen ersten Eindruck des Zentrums für Kinder und Jugendliche mit Behinderung (kurz und auf Französisch: CFRASH) machen. Die Einrichtung ist schlicht, aber hübsch und freundlich gestaltet. Ich konnte aber schon am ersten Tag sehen, dass für die Organisation des Zentrums viel Geld fehlt, vor allem hinsichtlich so notwendiger Dinge, wie das Essen oder die Unterbringung des Kinder/ Jugendlichen.
Am Montag morgen begann dann meine wirkliche Arbeit im Festhalten des Alltags im Zentrum. Der Tag begann mit einer sogenannten „Réunion“, also einem Zusammenkommen aller Kinder, Jugendlichen und Mitarbeiter, um zusammen zu singen, zu beten und sich gegenseitig zu erzählen, wie das Wochenende verlaufen ist und wo es vielleicht Probleme gibt. Falls es Probleme gab oder gibt werden diese in ein Abschlussgebet eingebaut. Auch wenn ich kein religiöser Mensch bin finde ich diese Geste sehr schön.
Danach gab Nico seinen allmorgendlichen Unterricht, den er vier Kindern mit unterschiedlichen Behinderungen gibt. Zwei der Kinder sind geistig behindert, einer gehörlos und einer körperbehindert. Es hört sich nicht nur schwierig an den Kindern lesen und schreiben einigermaßen beizubringen, es ist auch schwierig, davon konnte ich mir selbst ein Bild machen. Auch ich habe dann mal gegen Ende der Stunde versucht dem gehörlosen Kind, Boris, ein ziemlich intelligenter und aufgeweckter Junge, trotz seiner Verständigungsprobleme mit den anderen Kindern, Multiplikation beizubringen, was auch ansatzweise gut geklappt hat. =)
Danach hatten die Kinder ihr Frühstück, bestehend aus Baguette und Omelette, was schon sehr die Ausnahme ist, wie mir Nico später berichten soll. Nico und ich nutzen die Zeit danach, in der die Kinder und Jugendlichen in ihren Ateliers arbeiten (es gibt ein Atelier, wo Schmuck hergestellt wird und eins wo aus Bambus ganze Möbel von den behinderten Kindern und Jugendlichen angefertigt werden), um unser Interview auf einem Felsen mit unglaublicher Aussicht auf Baham und Umgebung zu machen. Er erzählt von seinen Erfahrungen bei der Arbeit und im alltäglichen Leben in Kamerun, von seinen Zukunftswünschen und den Vorstellungen, die er hat, was mit möglich gesammeltem Geld gemacht werden könnte. „Das Zentrum braucht Geld in jeder Hinsicht, einfach um zu funktionieren. Aber mein Hauptaugenmerk würde ich gerne auf die beiden gehörlosen Kinder, Boris und Rosine, legen, die im Zentrum wohnen. Ihnen den Besuch im Internat für Gehörlose (CERSOM) in Bafoussam zu ermöglichen wäre schon eine super Investition“, so Nico auf dem Felsen.
Nach dem Interview zeigt er mir noch Gebäude, die von CFRASH gebaut wurden, um eine Physiotherapiepraxis zu beherbergen, einerseits für die Kinder und Jugendlichen mit Behinderung, andererseits aber auch autonom vom Zentrum als Praxis für die ganze Gemeinde. Das Gebäude sieht sehr gut ausgestattet aus und die Bauqualität ist wirklich gut. „Das einzige Problem ist, dass uns die professionellen Therapeuten fehlen“, so Nico.
Am Nachmittag habe ich ein Interview mit dem Direktor des Zentrums, der die Probleme, die Nico schon angesprochen hat, nochmal bestätigt. Er erzählt aus seinem Leben und vor allem davon, dass er sein gesamtes Erspartes in das Zentrum gesteckt hat, sodass ihm als Rente kaum mehr was übrig bleibt.
Ich rede mit ihm auch über Boris und Rosine und er sagt, dass er sehr glücklich wäre diesen beiden Kindern die Möglichkeit zu geben auf das Internat in Bafoussam zu gehen, da sie einfach lernen würden sich auszudrücken und ihre Isolation in der Gruppe abzulegen lernen.
Da das Zentrum nicht nur ein Atelier für Schmuck und Bambusverarbeitung unterhält, sondern auch ein Integrationsprojekt mitmacht, in dessen Rahmen die Kinder und Jugendlichen des Zentrums zusammen mit professionellen „Kaffeeauslesern“ Bio-Kaffee auslesen, der nach Deutschland exportiert wird. Am Nachmittag gucke ich mir die Auslese an und treffe zufällig den Initiator der ganzen Initiative. Er ist Kameruner, hat aber in Bremen studiert und vor ca. 5 Jahren mit einem deutschen Freund eine Initiative gegründet, die Kleinbauern in der Region um Baham hilft fair entlohnt zu werden, in dem jeder Beteiligte einen angemessenen Anteil am Gesamtprozess bekommt. Im Rahmen dieses Projekts werden eben auch die Behinderten in Nicos Zentrum einbezogen, aber auch Menschen mit Behinderung in Deutschland, wo der Kaffee geröstet, gemahlen und verpackt wird. Ich bin begeistert von der Idee und lasse mir den Kontakt der Firma in Bremen geben.
Am Ende des Tages mache ich noch einen kleinen Rundgang durch das Zentrum, bevor ich mich auf die Reise am nächsten Tag nach Limbé vorbereite. Der Besuch in Baham hat mir sehr viel neues gezeigt und ich hoffe die Aufnahmen sind meinem Eindruck des Zentrums entsprechend gut geworden.
Zumindestens in Baham bin ich mir sehr sicher, dass gesammelte Gelder für sehr gute Zwecke genutzt werden würden und das tut gut!
Beste Grüße mittlerweile aus Limbé und bis die Tage!

Niels

Mittwoch, 25. Februar 2009

Niels' Reiseroute

Hey Ihr Alle!
Am Abend des Konzerts planen wir einen kleinen Film zu zeigen, der alle Projekte hier in Kamerun zeigen soll, die wir unterstützen wollen.

Es wird die nächsten Tage immer mal wieder von mir berichtet, was ich denn genau gemacht und gefilmt habe. Fürs Erste gibts eine kleine Kamerunkarte mit meiner Reiseroute eingezeichnet.

Mit den besten Grüßen!

Niels








Dienstag, 24. Februar 2009

Die Idee

Hey!

Das hier ist die Internetpräsenz einer Idee, die zwei Freunde hatten, um ihr Engagement und Interessen zu nutzen, um Chancen zu geben, wo Chancen rar sind.

Zwei Leute stecken hinter dieser Idee:

Der Eine bin ich, Niels Stoeber, 19 Jahre alt, Abiturient der Gesamtschule Gießen-Ost und zur Zeit „weltwärts“Freiwilliger mit dem DED in Kamerun.
Der Andere ist Robert Laupert, 20 Jahre alt, Musiker („Robert Laupert Trio) und Student an der Musikwerkstatt Frankfurt.


Und das ist die Idee:

Bevor ich im September nach Kamerun kam, hatten Robert und ich die Idee meine Arbeit hier mit seiner Musikbegeisterung zu kombinieren.
Dabei kam heraus, dass wir mit der Kombination wirklich was bewegen könnten, da ich mich mit den anderen DED Freiwilligen hier in Kamerun über ihre Einsatzplätze ausgetauscht hatte.
Sie erzählten mir von interessanten Projekten mit Kindern, von Waisenhäusern, die Aufbauhilfen brauchen oder von einem gehörlosen Jungen, der auf ein Internat für Gehörlose möchte, die Eltern das Geld dafür aber nicht haben. Und ich selbst arbeite in Grundschulen und unterrichte zum Thema Gesundheit und Pubertät und würde gerne ein Schulbuch dafür entwickeln, das dann weiterbenutzt werden kann, auch wenn ich wieder in Deutschland bin.
All diese Projekte wollen Robert und ich jetzt mit einem Benefiz Konzert unterstützen. Wir wollen seine Musik und meine Präsenz hier in Kamerun dazu nutzen Projekten und Menschen Chancen zu geben, die sie sonst nicht hätten.

Das ist unsere Idee.


Wir hoffen Ihnen und Euch gefällt der Blog und vor allem die Idee. Wer mehr Informationen über das Benefiz Konzert, die einzelnen Projekte oder die Möglichkeit zu helfen haben möchte, wendet sich entweder an mich oder an Robert (Adressen findet ihr bei "Kontakt")!

Wir freuen uns über jede Unterstützung! =)

Niels und Robert